Donnerstag, Februar 23, 2017

Einschlafprobleme bei Kindern

Viele Kinder können leider nicht gut einschlafen und daher hat sich die Universität Köln dieser Problematik in einer umfangreichen Studie angenommen und untersucht. Laut dieser Studie kann u.a. die unkontrollierte Mediennutzung (z.B. Fernsehen, Playstation) am Abend zu diesen gravierenden Schlafproblemen bei Kindern führen. Ein Drittel aller Viertklässler klagt bereits über erhebliche Einschlafprobleme. Die Schlafmediziner weisen […]

Spieluhr

Viele Kinder können leider nicht gut einschlafen und daher hat sich die Universität Köln dieser Problematik in einer umfangreichen Studie angenommen und untersucht. Laut dieser Studie kann u.a. die unkontrollierte Mediennutzung (z.B. Fernsehen, Playstation) am Abend zu diesen gravierenden Schlafproblemen bei Kindern führen. Ein Drittel aller Viertklässler klagt bereits über erhebliche Einschlafprobleme.

Die Schlafmediziner weisen auch darauf hin, dass viele Kinder wochentags zu wenig schlafen; sprich: viel zu spät in das Bett gehen. Schlafmangel über einen längeren Zeitraum macht sich häufig bei den schulischen Leistungen bemerkbar, da unausgeschlafene Kinder unter Konzentrationsschwierigkeiten leiden. Ein Grundschulkind benötigt etwa zehn Stunden Schlaf um ausgeruht in den Tag zu starten.

Kinder-und Jungendmediziner raten zu einer bewussten Veränderung des Schlafverhaltens  durch eine konsequente und stabile Erziehungshaltung. Diese kann nur schrittweise über einen längeren Zeitraum erfolgen, da ein abruptes Wechseln der Schlafzeiten nicht funktionieren wird. Eine Umstellungszeit von 1-2 Wochen ist daher meist notwendig, da der Schlafrhythmus eines Menschen keine raschen Änderungen erlaubt.

Das Einschlafen am Abend gelingt am besten, wenn ein Einschlafritual (ca. 30 Minuten) zu einer festen Tageszeit etabliert wird. Vor der Schlafenszeit sollten zudem alle Aktivitäten, die das Kind als aufregend erleben könnte, vermieden werden. Am Tage sollten sich Kinder grundsätzlich immer ausreichend bewegen – möglichst natürlich an der frischen Luft. Ein geregelter Tagesablauf, z. B. mit regelmäßigen (möglichst gemeinsamen) Essenszeiten, unterstützt den Schlaf-wach-Rhythmus von Kindern positiv. Das Bett ist grundsätzlich zum Schlafen da und nicht zum fernsehen, Computerspielen, lesen oder telefonieren.

Neben dem altbekannten vorlesen von Geschichten hat sich auch die Verwendung von speziell komponierter Entspannungsmusik als förderlich herausgestellt. Bestehen trotz aller Bemühungen weiterhin Schlafstörungen, können auch organische Erkrankungen oder seelische Belastungen vorliegen, die dann von einem Kinderarzt abgeklärt werden muss!

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