Freitag, März 24, 2017

Handpuppen, beliebtes Spielzeug, nicht nur für Kinder

Handpuppen sind früher, wie auch heute, beliebte Spielzeuge bei Jung und Alt. Puppentheater Handpuppen Wer kennt sie nicht, die leuchtenden Augen, wenn eine Handpuppe zu einem Kind „spricht“? Wer kann sich dabei nicht an seine eigene Kinderzeit erinnern? Handpuppen – auch Finger und Kasperlepuppen genannt – versetzen die Kleinsten in eine eigene Phantasie-Welt. Sie lieben […]

Handpuppen

Handpuppen sind früher, wie auch heute, beliebte Spielzeuge bei Jung und Alt.

Puppentheater Handpuppen

Wer kennt sie nicht, die leuchtenden Augen, wenn eine Handpuppe zu einem Kind „spricht“? Wer kann sich dabei nicht an seine eigene Kinderzeit erinnern?

Handpuppen – auch Finger und Kasperlepuppen genannt – versetzen die Kleinsten in eine eigene Phantasie-Welt. Sie lieben diese kleinen, zumeist frechen, aber auch mutigen und schönen Puppen, mit denen sie nicht nur gedanklich auf Abenteuerreise gehen können, die ihnen auch eigene Problemsituationen widerspiegeln und Lösungsvorschläge unterbreiten. Handpuppen sind für phantasievolles Spielen sehr geeignet. Aber auch im Therapiebereich und in der Pädagogik kommen sie heute verstärkt zum Einsatz.

Unabhängig vom künstlerischen sowie spielerischen Wert erhalten die unterschiedlichen Figuren ihren eigenen Stellenwert in Kinderkliniken, in psychotherapeutischen Therapiestätten, in der Sprachförderung, sowie in der Grundschule und beim Erwerb einer Fremdsprache im Grundschulalter. Zudem haben sie – neben dem Aufforderungscharakter – nicht selten die Aufgabe eines Maskottchens übernommen. Sie können regelrechte Spielkameraden, Freunde oder auch Vertraute werden, da sie in den Augen der Kinder zu leben scheinen. Selbst in der geriatrischen Arbeit finden Handpuppen vermehrt ihren Platz.

Was aber versteht man unter einer Handpuppe?

Handpuppen sind ihrem Ursprung nach Figuren, die einen – nicht selten überdimensionalen – Kopf haben, in den man den Zeigefinger steckt, um diesen oder auch nur den Mund beziehungsweise das Maul zu bewegen. Unter der Bekleidung oder auch dem Tierkörper der Handpuppen steckt die Hand. Die Arme, die zumeist recht kurz gehalten sind, werden mit Hilfe der in ihnen steckenden Daumen und Ringfinger bewegt. In manchen Fällen besitzen sie auch – lose herunterhängende – Beine. Heute ist der Begriff „Handpuppen“ weitläufiger gefasst, und man versteht darunter auch die größeren Armpuppen, die kleineren Fingerpuppen oder die Sockenpuppen – wie beispielsweise Fu und Fara.

Während professionelle Puppenspieler ihre Handpuppen zumeist selbst herstellen, bieten unterschiedliche Online-Shops ein reichhaltiges Angebot an verschiedenen Figuren unterschiedlichster Größe und Qualität.

Die wohl bekannteste Handpuppe ist Kasper

Die wohl bekanntesten Handpuppen vergangener Zeiten, die bis in die heutigen Tage überlebt haben, sind in unserem Land der Kasper und sein Gefolge, wozu Figuren wie der Seppel, der Wachtmeister, der Teufel, die Prinzessin, der König, das Krokodil, die Oma und die Hexe zählen. Diese Klassiker symbolisieren jeweils bestimmte Charaktereigenschaften. Der Kasper, welcher die Hauptfigur inne hat, ist witzig und schlau zugleich. Auch an Mut fehlt es ihm selten.

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