Weihnachten bzw. die Vorweihnachtszeit steht für Besinnlichkeit, Ruhe, Frieden und aus Sicht der Kleinsten unter uns für große Spannung. Was wird der Weihnachtsmann dieses Jahr bringen? Wird er meine Wünsche erfüllen? Was die Eltern Perspektive angeht, so dürften die erstgenannten Begriffe ebenfalls zutreffen. Statt Spannung gesellt sich aber mitunter manchmal Verwunderung hinzu. Beispielsweise wenn auf dem Wunschzettel des die zweite Klasse besuchenden Sohnemanns statt wie erwartet “Lego Eisenbahn” plötzlich “Download Games” und in Klammern dahinter “Doodle Jump -Angriff der Strichmännchen” verzeichnet ist. Dabei ist die Auswahl an Spielzeug für Kinder aller Altersklassen so vielseitig wie nie zuvor. Der Blick auf das diesjährige Angebot bzw. die derzeitigen Topseller offenbart, dass Lego nach wie vor an erster Stelle steht.
Vor allem die bereits in zahlreichen Versionen erhältlichen Lego Adventskalender sind sehr beliebt. Eher etwas für heranwachsende Mädels dürfte die Filly Fairy Serie sein, von der es im Übrigen ebenfalls Adventskalender gibt. Neben Lego, Filly Fairy und Co stehen auch Gesellschaftsspiele hoch im Kurs. Sie dürften zwar weniger auf Wunschzetteln der Kinder vorzufinden sein, werden jedoch oft von Erwachsenen geschenkt. Der Grund liegt auf der Hand. Man spielt gemeinsam und hat gemeinsam Spaß, nimmt sich Zeit füreinander. Was viele gar nicht vermutet hätten ist, dass auch klassische Spielsachen, wie etwa die Holzeisenbahn oder der Kaufmannsladen, nach wie vor hoch im Kurs stehen. Eines ist sicher, ist man derzeit auf der Suche nach geeigneten Spielsachen für die Liebsten, so hat man in jedem Fall und in jedem Genre die Qual der Wahl. Das Angebot ist so vielseitig, wie kaum zuvor.
Beliebtes Spielzeug zum Weihnachtsfest
Klassisches Spielzeug & Trends des neuen Jahrtausends
Einige werden die gute alte Zeit bedauern und beim Anblick des Wunschzettels ihrer Kinder oder Enkel fragend den Kopf schütteln. Was bitte schön soll ein Abo zum Handyspiele downloaden sein. Ein Handy benutzt man zum Telefonieren – soweit ist alles klar, doch zum Spielen? Bleibt man nicht ständig am Ball, dürfte man im 21. Jahrhundert angesichts des stetig wechselnden Entertainment Angebots recht schnell den Anschluss an die “Spiele” der Kinder verlieren können. Doch nicht immer ist dem so und davon abgesehen, bedarf es zunächst kaum irgendwelche Ängste, wenn Sohnemann sich zu Weihnachten den verrückten Frosch oder ähnliche Handy-Spiele wünscht.
Zugegeben, sitzt der Nachwuchs nur noch vor der Mattscheibe und lebt sozusagen 24h, sieben Tage die Woche in der virtuellen Welt seiner Computer-, Handy oder Konsolen-Spiele so sollte dies in jedem Fall zur Handlung führen. Handlung insofern, als das man versucht mit den Sprösslingen ins Gespräch zu kommen und ein ausgewogeneres Freizeitprogramm zusammen zu erarbeiten. Der Siegeszug der digitalen Medien, ist davon abgesehen keineswegs gleichbedeutend mit einem Niedergang klassischer Spielsachen.
Die Modelleisenbahn ist ebenso wie der Kaufladen oder die umfangreiche Ritterburg nach wie vor sehr ebenfalls sehr beliebt unter Kindern. Grundsätzlich dürfte der Anteil der Kinder, die sich ausschließlich dem Spielen in virtuellen Welten verschrieben haben, doch geringer sein, als es die Medien suggerieren. Anders sind regelmäßig neu erscheinende Produkte z.B. im Bereich des Holzspielzeugs oder Lego kaum zu erklären.
Apps machen das Handy zum Spielgerät
Der technische Fortschritt macht auch vor den Spielen nicht halt. Die guten alten Handys, die schon immer wenn auch eher ironisch als Spielzeuge der Männer bezeichnet wurden, mutieren durch die starke Erweiterung der Rechenpower und die Anbindung an das Internet zu regelrechten Spielgeräten, auf denen auch altbekannten Klassikern neues Leben eingehaucht wird. Möglich hat diese Entwicklung mehr als alle anderen das iPhone gemacht. Dieses kleine Wunderwerk der Technik, das mit einem herkömmlichen Mobiltelefon kaum noch etwas gemein hat, glänzt durch einfach Bedienung und einen Touchscreen-Bildschirm, der für spielerische Anwendungen sehr gut geeignet ist. Durch die Anbindung an den AppStore wurde für Spieleentwickler das nötige Geschäftsmodell geschaffen, Spiele für das iPhone zu erdenken und zu programmieren. Dies findet jetzt in großem Umfang statt. Dabei gibt es die iPhone-Anwendungen bekannter Spieleklassiker wie z.B. Trivial Pursuit. Es gibt aber auch gänzlich neue Spiele, die einerseits auf die Qualitäten des iPhones setzen und andererseits die GPS-Informationen mit einbeziehen, die das iPhone zu einem Navi bzw. Kompass machen. Hierdurch können natürlich auch alte Spiele neu interpretiert werden. Die Kreativität der Entwickler wird sicher zu Spiele führen, die wir uns heute noch gar nicht vorstellen können. Durch die Telefoniefunktion und die Telefonkonferenz des iPhones und den Zugang zum Internet, dürften Spiele ganz neue Dimensionen erhalten. Für Spieleentwickler, Handy Games Tests, sowie für Spieler stehen also aufregende Zeiten bevor. Auch die Konkurrenz schläft nicht. Mit dem Android drängen weitere ähnlich gelagerte Plattformen auf den Markt. Samsung will ein Handybetriebssystem entwickeln, dass auch auf Samsung Fersehgeräten läuft. Vielleicht spielen wir in Kürze gleichzeitig Outdoor wie Indoor gegen- und miteinander.




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