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Puzzle

Auch wenn nur noch selten von ihnen die Rede ist, Puzzles sind noch lange nicht von der Erdoberfläche verschwunden. Obwohl sie seit ewigen Zeiten auf dem selben, schlichten Prinzip basieren und somit im Gegensatz zu Computer und Spielkonsole wohl kaum durch weltbewegende Neuerungen auf sich aufmerksam machen werden, ist die Erfolgsgeschichte der Puzzles dennoch eine erwähnenswerte, die bis heute nicht gebrochen ist. Jeder hat wohl in seinem Leben wohl schon einmal ein Puzzle gelegt, ob nun erfolgreich oder nicht, sei dahingestellt. Und wer kennt nicht die so wunderbar nachvollziehbare und daher Mitleid erregende Geschichte von dem Menschen, der in mühevoller, langwieriger Arbeit ein Puzzle mit 10.000 Teilen legt nur um schließlich festzustellen, dass das letzte und somit entscheidende Teil fehlt?

Auch wenn, die bereits erwähnt, sich seit Jahrhunderten nichts an Prinzip und Methode des Puzzlens geändert hat, ist der beliebe Zeitvertreib, den man auch sehr gut mit mehreren Personen betreiben und ihn somit zu den Gesellschaftsspielen zählen kann, dennoch auf seine Weise mit der Zeit gegangen, so dass einem die Wahl des richtigen Puzzles, nicht nur aufgrund der Motivvielfalt sondern auch bedingt durch die diversen, neuartigen Erscheinungsformen, heutzutage nicht leicht gemacht wird.

Natürlich greifen Puristen und Traditionalisten mit Vorliebe zum klassischen Puzzle, wobei die Wahl des Motivs nicht an die eher konservative Erscheinung des Spiels gebunden ist. Vom Stillleben, über Tiermotive bis hin zu den aberwitzigsten Mustern mit Glitzer, Glanzfarben und Leuchteffekten wird heute alles Erdenkliche angeboten, und Dank moderner Foto- und Druckertechnik kann man sich sogar sein eigenes Motiv gestalten. Je nach Bedarf und Können muss schließlich nur noch entscheiden werden, aus wie vielen Teilen das knifflige Geduldspiel bestehen soll. Für kleine Kinder sollte ein Puzzle mit 10 bis 50 Teilen mehr als ausreichend sein, ein Hobbypuzzler wählt je nach Lust und Laune zwischen 100, 250, 500 und manchmal, wenn vom Mut getrieben, 1.000 Teilen. An eine Herausforderung von 10.000 oder gar mehr Puzzlestücken wagen sich wohl erfolgreich nur die Spezialisten unter den Bilderlegern.

Wer es lieber etwas ausgefallen mag, versucht sich vielleicht einmal an einem so genannten „Puzzleball“, einer Kugel mit wählbarem Motiv, die sich ebenfalls aus diversen, in typischer Puzzleteilform geschnittenen Einzelstücken zusammensetzen lässt. Dass hier eher die Rundungen des zu fertigenden Objekts als die Anzahl und Anordnung der einzelnen Teile die Schwierigkeit darstellen, weiß jeder, der sich schon mal mit einer solchen Kugel beschäftigt hat.

Tatsächlich sind Puzzlebälle inzwischen auch schon wieder antiquiert, denn heute erfreuen sich bereits die doch recht spektakulären 3D-Puzzle großer Beliebtheit. Meist aus Schaumstoff gefertigt, kann man sowohl kleine, eher rudimentär gestaltete Tiere als auch detail- und maßstabgetreue Nachbildungen des Empire State Buildings mit Hilfe von Puzzleteilen nachbauen. Der Übergang zum Modellbau scheint an dieser Stelle auch recht fließend zu sein.

Wer sich wirklich kreativ betätigen will, der entwickelt am Besten seine eigenen Puzzleideen und vertreibt diese dann über das Internet. Eine gute online-shop-software zu finden, sollte weder für einen Puzzlemeister noch für jeden anderen eine zu schwierige Aufgabe sein.

Spielzeug zum Fernsteuern

In der heutigen Zeit lieben Kinder, vor allem Jungs, alles was elektronisch funktioniert. Einen Computer oder ein Navi haben mittlerweile die meisten Haushalte und sogar viele Kinder ab einem gewissen Alter im eigenen Kinderzimmer stehen. Ebenso beliebt sind sämtliche Konsolenspiele von Nintendo, Sega oder Microsoft XBox. Die WII ist der neueste Schrei.

Doch wer heute ein Kind zu Weihnachten oder zum Geburtstag wirklich überraschen will, muss sich etwas Besonderes ausdenken. Vor allem Jungen im Alter von 6 bis 12 mögen Spielzeug, welches man fernsteuern kann. Ferngesteuerte Autos sind eigentlich ein alter Hut, aber sie sind nach wie vor beliebt. Denn der Reiz, die kleinen Autos unter dem Tisch, durch die Stühle und sogar um die Ecke fahren zu lassen, bereitet nach wie vor einen Riesenspaß.

Nicht nur dank Formel 1 Weltmeister Michael Schumacher in seinem roten Ferrari oder dem heutigen Silberpfeil-Mercedes spielen Jungs wieder mit Fernsteuerung und batteriebetriebenem Auto. Auch KITT von Michael Knight oder der Fluchtwagen vom A-Team aus den Fernsehsendungen der 80er Jahren machen die ferngesteuerten Autos wieder populär bei unserem Nachwuchs.

Ebenso ferngesteuerte Bagger, ferngesteuerte Panzer, ferngesteuerte LKWs und Feuerwehrautos stehen ganz auf den Wunschlisten der Kids.

Während die Kleinen eher die ferngesteuerten Autos favorisieren, lieben die größeren Kinder alles was fliegen kann. Ferngesteuerte Flugzeuge und Hubschrauber boomen derzeit in den Fachgeschäften. Dabei ist es anfänglich nicht einfach ein solches Fluggerät in der Luft zu balancieren. Fingerspitzengefühl, Ausdauer und Geduld sind Voraussetzung um ein solches Spielzeug erfolgreich zu steuern. Echte Profis können hier sogar Flugstunden erteilen. Die kleinen Hubschrauber wiegen allerdings nur wenige Gramm und können nach ein paar Minuten fehlerfrei geflogen werden.

Wer nicht mit herkömmlichen ferngesteuertem Spielzeug zu begeistern ist, der findet vielleicht Gefallen an einer ferngesteuerten Badeente, einer Vogelspinne oder einem Antigravitationsauto, welches an der Wand oder sogar der Decke fahren kann.

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